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Am Sonntag war der FC alsbach zum Abschluss der Vorrunde zu Gast auf dem Nidda-Sportfeld. Dabei gab es erneut einen Heimsieg für die Mannschaft von Traineram ir Mustafic. Diesmal siegte das Team mit 5:0 und bleibt somit auch im neunten Ligaspiel in Folge ohne Niederlage (acht Sieg, ein Remis). Bereits ind er 14. Minute ging der FV durch das Abstaubertor von Dominik Emmel in Führung, welche Ajdin Maksumic bis zur Halbzeitpause per Doppelpack auf 3:0 ausbaute. Nach der Pause scheiterten die Angriffsversuche zumeist am Alsbacher Schlussmann, ehe kurz vor Ende die eingewechselten Zoran Djordjevic und Ivan Dramc den 5:0-Endstand besorgten. Damit liegt die Mannschaft nach 17. Spieltagen weiterhin mit vier Punkten Vorsprung auf Türk Gücü Friedberg an der Tabellenspitze. Am nächsten Wochenende ist unser Team dann spielfrei. Weiter geht es am 19.11.2017 mit der Auswärtspartie bei Rot-Weiß Darmstadt.

Spielbericht der Wetterauer Zeitung zum 5:0 gegen Alsbach vom 07.11.2017

Ob die Mannschaft auswärts oder auf eigenem Terrain zur Sache geht, bleibt sich im Falle des FV Bad Vilbel seit geraumer Zeit gleich: Das Team von Trainer Amir Mustafic behielt nach der 0:1-Heimniederlage am 8. September gegen Viktoria Urberach mit einer Ausnahme (torloses Remis beim SC 1960 Hanau) stets die Oberhand und entpuppte sich in der Verbandsliga Süd als souveräne Nummer eins. Zum Vorrundenabschluss empfing der Wetterauer Top-Klub am Sonntag den abstiegsgefährdeten FC Alsbach. Nach 90 Minuten durfte festgehalten werden: Auch die Südhessen waren nicht in der Lage, dem Liga-Leader aus der Wetterau auch nur annähernd das Wasser zu reichen, denn Bad Vilbel feierte beim hohen 5:0 (3:0)-Erfolg den zwölften Saisondreier und steuert weiterhin schnurstracks in Richtung Hessenliga.

Nach etwas zähem Beginn, garniert in der 14. Minute mit der ersten und bis zum Abpfiff auch einzigen Alsbacher Gelegenheit durch Marcel Daniel (FV-Keeper Robin Orband parierte zur Ecke), übernahmen die Platzherren das Kommando und lagen ab der 18. Minute vorne: Dominik Emmel drückte das Leder nach Thorben Knauers Aufsetzer, den Gäste-Keeper Nikolas Bonias nicht unter Kontrolle bekam, aus kurzer Distanz über die Linie. Später erwies sich Bonias als mit Abstand bester Alsbacher Spieler, denn er bewahrte sein Team mit mehreren Rettungstaten gegen Lukas Knell (37./Freistoß), dreimal Alexander Bauscher (53./58./90.), Thorben Knauer (68.) und Zoran Djordjevic (83.) vor einem noch größeren Debakel.

In weiteren vier Fällen gab’s für den FCA-Torwart allerdings nichts zu halten. Schon bis zur Pause hatte Bad Vilbels Stürmer Ajdin Maksumic mit zwei Treffern zum 2:0 und 3:0 für klare Verhältnisse gesorgt. Zunächst (28.) aus der Drehung per Flachschuss ins lange Eck, und in der 43. Minute nach punktgenauer Vorarbeit von Knell (Balleroberung) und Bauscher (Querpass).

Auch beim vierten FV-Goal, erzielt in der 82. Minute durch den eingewechselten Zoran Djordjevic, brillierte Bauscher als Vorbereiter. Er und Djordjevic sorgten mit exakten Zuspielen dafür, dass Ivan Dramac ebenfalls als Torschütze notiert werden durfte. So geschehen in der 87. Minute beim 5:0-Endstand, der die Befürchtungen von Bad Vilbels Coach Amir Mustafic, die Alsbacher Truppe könne sich womöglich als Stolperstein erweisen, glatt torpedierte. FV-Pressesprecher Alexander Juli brachte die Sache auf den Punkt: »Die Partie war praktisch schon zur Pause entschieden. Wir haben die Südhessen in allen Belangen sicher beherrscht, und deshalb geht unser Sieg auch in dieser Höhe vollauf in Ordnung.«

 

Weitere BILDER vom Spiel gibt es auf torgrante-rhein-main.de und bei der Wetterauer Zeitung

 

FV Bad Vilbel: Orband – Huwa, Alik, Geh – Nuh Uslu, Emmel (62. Schlatter), Sabic, Knauer – Maksumic (70. Dramac), Bauscher, Knell (70. Djordjevic)

FC Alsbach: Nikolas Bonias – Moritz (62. Türkyilmaz), Alexis Bonias, May – Fricker, Willhardt, Wolff, Simon Engelhardt, Tim Engelhardt – Daniel (62. Talha Gencer), Sancak (62. Konjicija)

 

Tore: 1:0 (18.) Emmel, 2:0 (28.) Maksumic, 3:0 (43.) Maksumic, 4:0 (82.) Djordjevic, 5:0 (87.) Dramac

Schiedsrichterin: Anne Ürsfeld (Mainz)

Zuschauer: 125

 

Uwe Born