Nach der deutlichen 0:3-Niederlage bei Türk Gücü Friedberg am vergangen Mittwoch, konnte sich die erste Mannschaft gegen die SG Bruchköbelwieder über drei Punkte freuen. Nach etwas zähem Beginn kam die personell leicht veränderte Mannschaft von Trainer Amir Mustafic immer besser ins Spiel und war die bessere Mannschaft. Die beste Möglichkeit zur Pausenführung vergab Zoran Djordjevic kurz vor dem Halbzeitpfiff, als er einen an ihm verursachten Foulelfmeter vergab. Nach dem Seitenwechsel erspielte sich unsere Mannschaft erneut mehrere gute Möglichkeiten, doch der Ball wollte nicht ins Tor. So dauerte es bis zur 86. Minute, ehe der eingewechselte Thorben Knauer den verdienten Siegtreffer erzielen konnte.

Spielbericht der Wetterauer Zeitung zum 1:0 gegen Bruchköbel (28.08.2017)

Mit Ruhm bekleckerte sich der Wetterauer Verbandsligist FV Bad Vilbel gestern Nachmittag vor heimischer Kulisse zwar nicht, aber in den Reihen des Meisterschaftskandidaten dürfte sich die Enttäuschung darüber angesichts des knappen 1:0 (0:0)-Erfolges über den bislang noch sieglosen Tabellenletzten SG Bruchköbel in engen Grenzen gehalten haben. »Ein Arbeitssieg, der aber aufgrund deutlicher Vorteile in den zweiten 45 Minuten in Ordnung geht. Dennoch sollten wir die Partie abhaken und uns auf die nächste Aufgabe vorbereiten«, bilanzierte Bad Vilbels Pressesprecher Alexander Juli.

Immerhin: Für die Mannschaft von FV-Trainer Amir Mustafic war es der vierte Dreier im fünften Spiel. Und das, obwohl der Bad Vilbeler Übungsleiter seine am letzten Mittwoch bei Türk Gücü Friedberg mit 0:3 unterlegene Mannschaft auf gleich vier Positionen umgebaut hatte. Mit Dennis Geh, Thorben Knauer, Benjamin Sabic und Ajdin Maksumic fanden sich vier Cracks, die zuletzt durchgehend zum Stammpersonal zählten, auf der für sie eher ungewohnten Ersatzbank wieder. Lediglich Knauer und Maksumic bekamen spät, aber nicht zu spät Gelegenheit, ihre Qualitäten zu demonstrieren. Dafür rückten Filip Osman, Adnan Alik, Ivan Dramac und Oleg Huwa in die Start-Elf. Was in Sachen Personalausstattung ungewohnt aussah, begann zäh: Gegen eine auf Defensive eingestellte Bruchköbeler Truppe, die seit Andreas Arr-Yous Entlassung vom bisherigen Co-Trainer Carsten Keller gecoacht wird, fiel den gastgebenden Brunnenstädtern zunächst nicht viel ein. Filip Osman knapp daneben (9.), Davor Babic aus fünf Metern drüber (41.) – hinzu kam ein von Zoran Djordjevic nicht genutzter Foulelfmeter: Bruchköbels Keeper Onur Aydin, der Djordjevic von den Beinen geholt hatte, parierte ohne große Mühe.

Im zweiten Abschnitt agierten die Platzherren zielstrebiger. Der Haken dabei: Die Führung wollte partout nicht gelingen. Osman und Djordjevic scheiterten an Bruchköbels gutem Torwart Aydin (64./71.), Nuh Uslus Kopfball wurde nach Osmans Ecke vom Pfosten ausgebremst (78.), und Ajdin Maksumic drosch das Leder – von Dominik Emmel optimal bedient – in der 81. Minute über Aydins Kasten. Nur gut, dass Thorben Knauer doch noch die Lücke fand. Es lief die 86. Minute, als Maksumic per Kopfball-Ablage die Übersicht behielt, und Knauer zum 1:0 traf.

 

FV Bad Vilbel: Orband – Grüter, Alik, Huwa – Nuh Uslu, Babic, Dramac (60. Erdogan), Emmel – Osman, Djordjevic (79. Knauer), Knell (69. Maksumic)

SG Bruchköbel: Onur Aydin, Dickerhoff, Rohner, Ahouandjinou, Werner, El Kaddouri (78. Ferguson), Jajetic (46. Büdinger), Arslan, Walter, Kühn, Cihan Aydin (70. Beqiraj)

 

Tor: 1:0 (86.) Knauer

Schiedsrichter: Wegmann (Darmstadt)

Zu.: 120

 

Uwe Born

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